Im ersten Schritt wurde bei einem Gemeinschaftsarbeitseinsatz die Grasnarbe abgetragen und Unkraut entfernt. Gemeinsam haben wir in kürzester Zeit und mit einigen Schweißperlen auf der Stirn die Fläche um die Sitzbank herum im wahrsten Sinne des Wortes auf links gedreht.
Später wurden die Pflanzkübel mit Weidenmatten verkleidet, um eine natürlichere und wertigere Optik zu erzielen.
Bepflanzt sind diese Kübel mit unterschiedlichen ein- und mehrjährigen Pflanzen. Ziel ist es, über einen möglichst langen Zeitraum hinweg ein vielfältiges Pollen- und Nektarangebot für Insekten bereitzustellen.
Zur Bewässerung kommen selbst gebaute Ollas – spezielle Tongefäße – zum Einsatz. Diese werden mit Wasser gefüllt und geben bei trockener Erde die benötigte Feuchtigkeit nach und nach an den Boden ab. Diese Bewässerungsmethode trägt dazu bei, Wasser effizient zu nutzen und einzusparen.
Nach der Vorbereitung der Fläche wurde entlang des Außenzaunes des angrenzenden Gartens teilweise Rindenmulch ausgebracht. Dadurch wird der Zugang für die Pflege des zukünftigen Beetes erleichtert.
Bereits in dieser Saison können wir uns an Tagetes, Schmuckkörbchen (Cosmea) und Löwenmäulchen erfreuen. Auch die Tauben-Skabiose hat bereits ihren Platz gefunden. Sie ist mehrjährig und stellt eine wertvolle Nahrungsquelle für zahlreiche Insekten dar. Ein weiteres Highlight sind die Prunkbohnen, die im Laufe des Sommers als Rankpflanzen das Gerüst begrünen werden.
Im Herbst werden die einjährigen Pflanzen durch weitere heimische, mehrjährige Stauden ergänzt bzw. ersetzt, um die Fläche langfristig aufzuwerten.
Zu guter Letzt fehlt dann nur noch eine neue Sitzbank …
…Fortsetzung folgt …
